Schulprofil der BBG


Die Bertolt-Brecht-Gesamtschule im Überblick

Erfolgreiches und eigenverantwortliches Lernen für Alle

Gemeinsame Übernahme von Verantwortung als Weg zum Erfolg

Die Bertolt-Brecht-Gesamtschule wurde 1998 gegründet. Bereits in den Anfängen überlegten sich Eltern, Schüler und Lehrer sich eine Schulverfassung zu geben, deren Leitgedanken für alle Mitglieder der Schulgemeinde gültig sind: Eltern, Schüler und Lehrer. Die wichtigsten dieser Prinzipien, an die in regelmäßigen Veranstaltungen erinnert wird, sind: das respektvolle Miteinander, das gemeinsame Tragen von Verantwortung für das Gelingen von Unterricht und das Übernehmen von sozialer Verantwortung eines jeden Einzelnen.

Leitgedanke der Schule ist es allen Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen. Hierzu wurden spezielle Stunden zur individuellen Förderung entwickelt, in denen der Unterrichtsstoff in Kleingruppen vertieft wird. Zudem gibt es über die einzelnen Jahrgänge verteilt Ergänzungsstunden, die der besonderen Förderung in jeweils einem der Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch oder Geschichte gewidmet ist. Seit dem Schuljahr 2009/2010 bietet die Schule auch gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern an. Diesen integrativen Klassen steht in fast allen Stunden ein zweiter, speziell ausgebildeter Lehrer zur Verfügung und die Klasse ist kleiner, so dass wir den besonderen Anforderungen gerecht werden können.

Die Bertolt-Brecht-Gesamtschule bietet sämtliche Schulabschlüsse an. Im Jahr 2010 erreichten knapp 100 Schülerinnen und Schüler die Allgemeine Hochschulreife.

Die Bertolt-Brecht-Gesamtschule ist eine Ganztagesschule mit in den Schultag integrierten Arbeitsstunden, in denen die Schüler unter Aufsicht ihrer Klassenlehrer die Hausaufgaben erledigen. In der Mittagspause gibt es die Möglichkeit zwischen vier verschiedenen Gerichten zu wählen. Es gibt mehrere Pausenhöfe, geöffnete Sportplätze sowie einen Naturerlebnisschulhof. Zudem gestaltet ein breites Angebot an Arbeitsgemeinschaften den Tag kurzweilig und abwechslungsreich.

Wir verstehen uns als eine Schule, die mehr bietet als guten Unterricht. Die pädagogische Arbeit in den Klassen ist fest verankert bei den Klassenlehrern, von denen jede Klasse zwei hat. Jeden Morgen nehmen sie ihre Klasse knapp 20 Minuten vor Unterricht in Empfang. Diese Zeit wird für einen gemeinsamen behutsamen Einstieg in den Tag genutzt, der aber auch die Unterrichtszeit von Unterbrechungen wie Vorbereitungen von Veranstaltungen u.ä. entlastet.

Die Schule hat verpflichtenden Unterricht im Fach Offenes Lernen in den Jahrgängen 5 bis 10 eingeführt. Schwerpunkte sind dabei das eigenverantwortliche Lernen, Suchtprävention und Sozialkompetenz. Auch dieser Unterricht wird zur Stärkung der pädagogischen Arbeit von den Klassenlehrern übernommen. Gegenstand dieses Faches ist ebenfalls die Vorbereitung der Schülerbetriebspraktika, die in den Klassen 8, 10 und (hier nur freiwillig) 11 durchgeführt werden.

Zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und um neben der Gestaltung eines lernförderlichen Klimas auch in und mit der Klasse Spaß zu haben, werden in regelmäßigen Abständen an pädagogischen Tagen Ausflüge durchgeführt und für die Klassen 5, 7, 10 und 12 eine Klassen- bzw. Studienfahrt geplant.

In der sechsten Klasse wählen die Schüler je nach Neigungen ein weiteres Fach. Im Wahlangebot  sind neben Französisch und Spanisch auch verschiedene naturwissenschaftliche und künstlerischen Fächer. Ab der achten Klasse besteht noch einmal die Möglichkeit eine Fremdsprache zu lernen (Französisch oder Latein) oder in Ergänzungsstunden auf individuelle Förderung zu setzen.

Im fünften und sechsten Jahrgang wird jeweils eine Bläserklasse eingerichtet, in der die Schüler innerhalb von zwei Jahren ein Blasinstrument zu spielen lernen, das die Schule gegen Gebühr verleiht. Die Arbeit dieses Musikprofils, das 2010 einen Akademiepreis erhielt, mündet ab Klasse 7 ins Schulorchester, in dem die ehemaligen Schüler der Bläserklassen herzlich willkommen sind.

Schulpate der Gesamtschule ist die Deutsche Post World Net, die den Unterricht durch Sach- und Personalleistungen sowie zahlreiche Projekte unterstützt.

Weltweite gemeinsame Projekte und Schüleraustauschprogramme vernetzen die Bertolt-Brecht-Gesamtschule mit Oxford, Wolgograd, Budapest und Bolivien.

Besondere Unterrichtsangebote für die Klassen 5-10 sind:

 in der Gymnasialen Oberstufe:

Die Schule ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Haltestellen der Linien 63, 18 und 630 sind in unmittelbarer Nähe.